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stb18 schmetterlinge P1010005Beckum (pst). Wiesenflächen in voller Blütenpracht, darüber schwebten dann – anmutig und im Sonnenschein gaukelnd – farbenprächtige heimische Schmetterlinge. Diese Bilder am Mackenberg verzauberten die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schmetterlingsexkursion im Rahmen der Beckumer NaTouren 2018.

Beckum (pst). Wiesenflächen in voller Blütenpracht, darüber schwebten dann – anmutig und im Sonnenschein gaukelnd – farbenprächtige heimische Schmetterlinge. Diese Bilder am Mackenberg verzauberten die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schmetterlingsexkursion im Rahmen der Beckumer NaTouren 2018. Bunte „Falter des Lichts“ über einer blütenreichen Wiese, vom Wald umrahmt: Besonders die Kinder waren begeistert und betätigten sich als erfolgreiche Schmetterlingsfänger. Und natürlich wurde diese nach Bestimmung und Begutachtung dann wieder in die Natur entlassen. 

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Das Naturschutzgebiet Mackenberg ist dafür ein gutes Beispiel für eine vielfältige Blütenflora auf Kalkböden: Hier auf den Kalkhalbtrockenrasen des ehemaligen Kalksteinabbaus dominieren im Sommer Flockenblumen, Wasserdost, Wilder Majoran und viele andere nektarreiche Blütenpflanzen. Diese sind Nahrungsgrundlage für zahlreiche Schmetterlinge. Am Mackenberg kommen etwa 27 Tagfalterarten vor, von denen etliche vor Ort erlebt werden konnten: Admiral, Landkärtchen, Zitronenfalter, Kaisermantel, Ochsenauge, C-Falter, Großer und kleiner Kohlweißling, Grünaderweißling, Tagpfauenauge, Birkenzipfelfalter und Brauner Waldvogel, um einige zu nennen. Von den Nachtfaltern waren tagsüber Gamma-Eulen und Graszünzler unterwegs. Schmetterlingsexperte Robert Boczki betonte, dass die gefundene Artenanzahl Beweis für die hohe Wertigkeit des Lebensraumes sei. Er erläuterte zudem die Unterschiede zur Bestimmung der Arten und die jeweiligen Lebensraumansprüche, wies aber auch auf die Gefährdung der Schmetterlinge durch intensive Landschaftsnutzung sowie Verlust von Lebensräumen und Nahrungspflanzen hin. Sehr selten ist z.B. das ebenfalls gefundene kleine Wiesenvögelein. 

Am Mackenberg profitieren Tag- und Nachtfalter direkt von der Arbeit des Vereins- für Natur und Umwelt im Kreis Warendorf, der das Naturschutzgebiet jeweils im Herbst mäht und das Schnittgut abräumt. Nur dadurch kann dieser vielfältige Kalkhalbtrockenrasen erhalten werden.

   

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