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Beckum-Vellern (hp). Am 20. September beginnt die 37. Saison der "Musik im Alten Pfarrhaus" in Beckum-Vellern mit dem 356. Kammerkonzert. Lydia Teuscher, Sopran, und Wolfgang Brunner, Klavier gestalten einen Schubert-Abend.

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Die in Freiburg geborene Sopranistin Lydia Teuscher studierte am Welsh College of Music and Drama und an der Hochschule in Mannheim. Sie begann ihre Karriere nach diversen Erfolgen bei nationalen und internationalen Gesangswettbewerben beim Göttinger Händel-Festival, sowie mit Engagements am Mannheimer Nationaltheater und am Heidelberger Stadttheater.
2006 bis 2008 gehörte sie dem Ensemble der sächsischen Staatsoper Dresden an, wo sie u.a. Gretel, Pamina, Hirten, Valencienne, Susanna und Ännchen sang. Es folgten Einladungen an die Bayerische Staatsoper (Ighino, Pamina) und Opernfestivals von Aixen-Provence (Pamina mit René Jacobs) und Glyndebourne (Gretel), wo sie auch 2013 als Cherubino in Le Nozze di Figaro auftrat. Als Pamina debütierte bei den Mozartwochen in Salzburg (mit der Akademie für alte Musik Berlin unter René Jacbos) und an der Staatsoper unter den Linden in Berlin.
Als gefragte Lied- und Konzertsängerin ist sie regelmäßig bei den internationalen Festspielen zu Gast. Europatournee mit Ton Koopman (h-moll-Messe), London, Korea und Japan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment mit der Johannespassion, regelmäßige Konzerte in Kanada mit Les Violons du Roy und Bernard Labadie, mit Roger Norrington und dem Concertgebouw Orkest in Amsterdam (Matthäuspassion), Brahms-Requiem mit dem Tonhalle Orchester Zürich und David Zinman.
Zukünftige Engagements führen die Sopranistin u.a. nach Australien (Melbourne Symphony Orchestra und Tasmanian Symphony Orchestra) mit Haydns Schöpfung sowie einem Solo-Abend mit Arien von Mozart und Bach, zum Festival von Edinburgh mit Roger Norrington und dem Scottish Chamber Orchestra, zum Haydn Festival in Antwerpen (Liederabend) und zum Tonhalle-Orchester Zürich.

Wolfgang Brunner spielt nahezu alle Tasteninstrumente, wobei seine Liebe zu historischen Klangquellen internationale Renditen einfuhr (z.B.  über 60 CD-Aufnahmen). Eine weitere Liebe gilt der Klavierimprovisation, die ihn fast täglich von Generalbass bis zur Stummfilmbegleitung, als Krisenmanagement in Konzerten, Überlebenstraining und lustvoll gesuchte Herausforderung begleitet. Sein Spieltrieb schlägt sich nieder in unkonventionellen Programmen, in der Organisation von Konzertreihen und der von ihm 1992 gegründeten "Salzburger Hofmusik", die bisher allem wirtschaftlichen und geistigen Schwund bürgerlicher Konzertkultur erfolgreich widerstand. Seinen pädagogischen Eros stillt Brunner an bis zu 3 Musikhochschulen gleichzeitig (Universität Mozarteum, Bruckneruniversität Linz und Musikhochschule Trossingen) u.a. in Fächern wie Historischer Aufführungspraxis, alten und neuen Klavieren, Improvisation, und gemeinsamen Projekten mit Studenten; gelegentlich auch wissenschaftliche Beiträge zu Fachzeitschriften oder Lexika (MGG-Artikel).

 

   

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