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OS BeckumBeckum (stb). Fallobst, nasser Rasenschnitt, alte Blumenerde. Dies sind nur einige Beispiele, die eine Biotonne schnell zu schwer werden lassen. Die 240 Liter-Biotonne könnte schon zu viel Gewicht haben, obwohl diese noch gar nicht voll ist. Das Ergebnis ist eine nicht geleerte Biotonne. Denn die Müllfahrzeuge sind mit einer Gewichtskontrolle ausgestattet, die den Ladevorgang abbricht, sobald die Tonne mehr als 120 Kilogramm wiegt, erklärte die Firma Hellweg Entsorgung.

Zwar könne die Hydraulik viel mehr Gewicht verkraften, nicht aber die Kunststofftonnen. Die reißen der Länge nach auf oder es bricht der obere Rand ab, wenn die Gefäße bei der Leerung mit entsprechendem Schwung gedreht werden. Schon an einem normalen Abfuhrtag würden durchschnittlich fünf bis zehn Tonnen beschädigt oder zerstört. Diese Zahl könne sich leicht verdoppeln oder sogar verdreifachen, wenn die Tonnen in den Zeiten, in denen üblicherweise viel Gartenarbeit anfällt, übergewichtig seien.

Doch wie lässt sich ermitteln, wie viel die Tonne wirklich wiegt? Da man selten eine Waage zur Hand habe, wenn man die Gartenabfälle wegbringe, rät der Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum, sich auf das Gefühl zu verlassen. Wenn man pressen muss, um noch etwas in die Tonne zu bekommen, ist sie zu schwer. Solange sich die Tonne noch leicht kippen lasse, sei alles in Ordnung. Wenn das nicht mehr gelinge, sei sie zu voll bzw. zu schwer. Der Ärger der Anruferinnen und Anrufer, deren Tonnen nicht geleert werden konnten, ist nachvollziehbar. Die müssen nämlich einen Teil der Abfälle wieder ausladen, auf dem Grundstück zwischenlagern und bis zur nächsten Abfuhr in zwei Wochen warten. Die Stadt rät deshalb zur Vorbeugung und empfiehlt den Besitzern großer Gärten Bioabfälle mit viel anhaftender Erde oder hohem Gewicht zum Recyclinghof zu bringen.

   

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