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Beckum (pst). Mit dem Rad die Natur genießen, dazu breit gestreute Informationen und Einblicke in verborgene Zusammenhänge - unter diesem Motto hatte der Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum zur RadNaTour entlang der Werse bis zur Halde nach Ahlen eingeladen. Und am Ende waren sich alle einig: Die naturnah entwickelte Werse präsentierte sich von ihrer schönsten Seite. 

Heinz-Josef Heuckmann nahm die 16 Radlerinnen und Radler mit in die Welt des Wasser- und des Bergbaus. Auf den gut 10 Kilometern entlang der Werse gab es zahlreiche renaturierte Gewässerabschnitte und Auenflächen in ganz unterschiedlichen Entwicklungsstadien zu entdecken: Freiflächen mit beginnender Spontanvegetation, Röhrichtfelder, dicht an dicht stehender Gehölzaufwuchs, beginnende Auwaldseparation. Und natürlich das Wasser der Werse in vielfacher Ausprägung als verbindendes und gestaltendes Element. Vielfalt von Menschenhand, durch Ausbaggern initiierte Reliefgestaltungen, durch die Natur weitgehend in freier Sukzession begrünt und entwickelt. Und diese daraus entstehende „Schönheit“ der Natur erschließt sich für den Menschen über den schön angelegten, den Bach begleitenden Werseradweg. Der Biotopverbund bietet zudem einen großflächigen Lebensraum für Tiere und Pflanze und sichert zugleich den Hochwasserschutz für Ahlen durch ein Rückhaltevolumen von ca. 250.000 m³. Zu diesem steuert das Hochwasserrückhaltebecken an der Alten Beckumer Straße im Extremfall noch 200.000 m³ zusätzlich bei; so ist das Stadtgebiet Ahlen gesichert.

Während die neue Werseaue ca. 1,50 m in die Tiefe geht, bildet die Osthalde Ahlen, bestehend aus ca. 20 Millionen Kubikmetern Bergematerial, ein Landschaftsbauwerk, welches mit 168 m Höhe über dem Meeresspiegel das Umfeld deutlich überragt. Sie ist eine überdauernde „Landmarke“ der knapp 100jährigen Kohle-Förderung auf der ehemaligen Zeche Westfalen. Witterungsbedingt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort oben keine gute Aussicht auf Beckum, Lippeaue, Ahlen und ins Münsterland hinein genießen. Dennoch beeindruckte das in nur 20 Jahren errichtete riesige Bauwerk insgesamt.

Passend zur Heimfahrt kam dann noch die Sonne heraus, mit vielen Informationen und schönen Natur-Eindrücken im Gepäck radelte man zurück nach Beckum.

   

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