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Beckum (pst). Der Einladung zur ersten Frühe Hilfen-Konferenz des Fachdienstes Kinder-, Jugend- und Familienförderung der Stadt Beckum sind rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Schwangerschaftsberatung, der Frühförderung, weiterer sozialer Dienste sowie Tagespflegepersonen und Erzieherinnen gefolgt.

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Die Frühen Hilfen sollen allen Familien möglichst frühzeitig Informationen, Unterstützung, Beratung und Hilfe in ihren individuellen Lebenssituationen bieten.  Die Konferenz diente dem Ziel, die Arbeit einem breitgefächerten Fachpublikum vorzustellen und den fachlichen Austausch im Netzwerk anzuregen und weiter zu entwickeln. 

Nach einem Stehkaffee, den die Teilnehmenden zu einem regen fachlichen Austausch untereinander nutzten, begrüßte Herbert Essmeier als Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales die Anwesenden, bevor Maria Steinhoff, Netzwerkkoordinierende der Stadt Beckum, die Entwicklung und Arbeit der Frühen Hilfen in Beckum vorstellte.

Passend zum Leitbild der Frühen Hilfen trug Gastreferent Dr. phil. Udo Baer zum Thema sichere Bindung im Kindesalter vor. Sehr lebendig und mit vielen Beispielen aus seiner eigenen Praxis als Therapeut und Pädagoge zeigte Baer auf, wie wichtig Geborgenheit und sichere, vertrauensvolle Bindungen für Kinder sind. Der Diplompädagoge beschrieb dabei Geschenke, wie Wahrhaftigkeit, Zulassen von Gefühlen oder Drücken und Anlehnen, die Eltern ihren Kindern – ohne Gegenleistung – machen können, damit eine vertrauensvolle Bindung entstehen kann, in der sich Kinder sicher und geborgen fühlen.

Im Anschluss moderierte Fachdienstleiter Bernd Matuszek eine Diskussionsrunde. Außerdem hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit sich mit allerlei Informationsmaterial zu versorgen, sowie ihre Wünsche und Anregungen für die Netzwerkarbeit der Frühen Hilfen in Beckum schriftlich zu formulieren und die Veranstaltung zu reflektieren.

 

   

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