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Beckum (pst). In einer Bürgerstiftung soll das bürgerschaftliche Engagement in Beckum auf eine breitere Basis gestellt werden. Jede und jeder kann sich einbringen, mit Geld oder Zeit.

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Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann stellte die Idee gemeinsam mit einigen der Initiatoren vor. „Beckum ist für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement bekannt, das auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblickt. Die Beckumerinnen und Beckumer haben im Laufe ihrer Stadtgeschichte vieles geschaffen, das zur Lebensqualität beiträgt und inzwischen unverzichtbar geworden ist”, meinte der Verwaltungschef beim Pressetermin.

In dieser Tradition mündet die Idee einer Bürgerstiftung. Unabhängig von Weltanschauungen oder Religion soll sich hier jede und jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen. Das können private Zeitspenden oder Geldzuwendungen sein, aber auch professionelle Zeitspenden, bei denen Firmen Werkstoffe oder Maschinen bereit stellen.

Genaueres soll sich in den nächsten Wochen erst herauskristallisieren, eben mit möglichst vielen Beiteiligten. Denn jetzt geht es zunächst einmal darum, möglichst viele zum Mitmachen zu gewinnen. Dafür ist im April eine Auftaktveranstaltung geplant. Wir werden Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Franz-Josef Bütfering (Verein Beckumer Industrie) ist einer der Initiatoren. Er sieht den Schwerpunkt der Stiftung weniger beim Geld als vielmehr bei den Zeitspenden. Thomas Dreier vom Gewerbeverein Neubeckum war von der Idee sofort begeistert. Er hatte davon in der Broschüre „Beckumer Gesichter” erfahren und seine Bereitschaft mitzumachen, umgehend bekundet. „Damit sind wir auch als Neubeckumer breiter aufgestellt”, so Dreier.

Wer mitmachen möchte, wendet sich an Egbert Steinhoff bei der Stadt Beckum.

   

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