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Beckum (pst). In diesen Tagen kann man an etlichen Stellen entlang der Straßen im Stadtgebiet eine bunte blühende Pflanzenvielfalt entdecken: Blauer Wiesensalbei und weiß-gelbe Margeriten bilden einen schönen Blütenteppich, der von zahlreichen Insekten als Nektarquelle genutzt wird. Artenvielfalt im Kleinen – auch so kann Straßengrün aussehen. 

2012 hat die Stadt Beckum damit begonnen, alte abgängige Straßenbeetbepflanzungen in Blütenrasen umzuwandeln. Sträucher und oberste Bodenschichten wurden entfernt und anschließend in Abstimmung niedrige Gräser und blühende Kräuter eingesät. Nach einigen Jahren und 2 bis 3-maliger Mahd pro Jahr stellt sich jetzt an vielen Stellen das gewünschte Ergebnis ein.

Manchmal ist es sinnvoll, die Flächen im Frühjahr vorab zu mähen, um die teilweise stark wachsenden Gräser zu schwächen. Kurzzeitig sehen diese Bereiche dann „wie gerupft“ aus, doch die Blühkräuter kommen damit gut zurecht und entwickeln sich rasch wieder zu einer Blütenpracht. Nach der Hauptblüte werden die Flächen gemäht und abgeräumt. Danach kommt es im Spätsommer zu einer zweiten vielfältigen Blühphase.

Teilweise übernehmen auch Anliegerinnen und Anlieger den Schnitt dieser Flächen vor ihrer Haustür: Wenn der Rasen intensiv und regelmäßig gemäht wird, haben die Blühkräuter allerdings keine Chance, dann setzten sich nur Gräser durch. Deshalb bittet die Stadt Beckum hier um etwas Geduld. Auch nach 2 bis 3-maligem Schnitt im Frühjahr lohnt es sich, den Schnitt des Blumenrasens einzustellen und abzuwarten: Es entwickelt sich dann oft noch ein niedriger bunter Blütenflor. Für alle Flächen gilt: Ein später Schnitt nach der Samenbildung garantiert eine Blütenpracht auch im nächsten Jahr.

   

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