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Roland/Vellern (pst). Ein halbes Jahr haben sich viele Einwohnerinnen und Einwohner aus Vellern und Roland mit der Zukunft ihrer Stadtteile beschäftigt. Jetzt wurden die Ergebnisse vorgestellt.

Wie sollen Roland und Vellern künftig aussehen? Dieser Frage hatten sich viele Einwohnerinnen und Einwohner gewidmet. Jetzt liegen die sogenannten Dorfinnenentwicklungskonzepte (kurz DIEK) für die beiden kleinen Stadtteile vor. Der Einladung zur gemeinsamen Ergebnispräsentation in Roland waren rund 60 Personen gefolgt.

Parallele Prozesse in beiden Stadtteilen
Parallel wurde in Roland und Vellern über der spannenden Frage gebrütet, wie sich die Stadtteile in den nächsten Jahren entwickeln und wie sie sich für die Zukunft wappnen können. Dazu haben Arbeitskreise getagt, es gab thematische Stadtteilrundgänge. Jetzt liegen Leitbilder und Projektvorschläge für die Stadtteilentwicklung der nächsten Jahre vor. Begleitet wurden die Prozesse von 2 Planungsbüros, Planungsbüro Vera Lauber raumplanung und Büro planinvent (Dr. Frank Bröckling). In den Konzepten wurden die Ideen zusammengetragen und nach Machbarkeit und zeitlicher Abfolge eingeteilt. Die Startprojekte können schon bald umgesetzt werden: So sollen in beiden Stadtteilen kurzfristig EVB-Ladestationen für Elektro-Fahrräder aufgestellt werden. In Roland sollen Fitness-Turnstangen (Calisthenics) aufgestellt werden. Größere Projekte sind in Leitprojekte eingruppiert. Hier geht es beispielsweise in beiden Stadtteilen um die Neugestaltung und Aufwertung der Dorfplätze. Auch Projekte, die einen großen Aufwand bedeuten, sind als Projektidee erfasst. Dazu gehört beispielsweise die Idee einer neuen Wohnbebauung an der Roländer Augustastraße oder das Thema Mehrgenerationenwohnen in Vellern.   

Wie geht es weiter?
Für viele dieser Ideen haben sich Projektpaten gefunden, also engagierte Einwohnerinnen und Einwohner, die diese Ideen weiter ausgearbeitet haben. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und das Team des Fachdienstes Stadtplanung und Wirtschaftsförderung bedankten sich für das breite Engagement. Auch in Zukunft soll eine Lenkungsgruppe die weitere Umsetzung begleiten. In der Abschlussveranstaltung wurden auch die weiteren Abläufe thematisiert: Wie werden die Projekte umgesetzt? Ab wann können sie umgesetzt werden? Wo gibt es Fördergelder? Wen kann man dafür ansprechen?

Wofür Dorfinnenentwicklungskonzepte?
Roland und Vellern sind wie viele Orte in den ländlichen Regionen von NRW von einem tiefgreifenden Wandel betroffen. In den Bereichen Demografie, Wohnen, Infrastruktur, Mobilität, Versorgung, Energie und Klima machen sich Veränderungen bereits jetzt bemerkbar. Mit den DIEK soll diesen Veränderungen konstruktiv begegnet werden. Die Ortsgemeinschaften sollen so nachhaltig unterstützt werden und die Orte fit gemacht werden.

Weitere Infos unter www.beckum.de

 

   

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