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Beckum (pst). Wer hier ans Rednerpult trat, nahm sich selbst nicht so ernst und die anderen auf die Schippe. Eine launige Sitzung mit vielfältigen Beiträgen erlebten die Gäste im Närrischen Rat.

stb19 nr Totale

stb19 nr BM
stb19 nr CDU
stb19 nr FWG 2
stb19 nr Grothues
stb19 nr Gruene
stb19 nr Krogi und Co
stb19 nr LR
stb19 nr Sternenglitzer

Der Prinz übernahm mit seinem Gefolge im Handumdrehen auch die politische Arbeit und stand an Klingeldienstag dem närrischen Rat vor. Alle Fraktionen hatten sich darauf vorbereitet, und natürlich durften auch das Katerlied und das Lied des Elferrats nicht fehlen. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann begrüßte die Gäste in der gut gefüllten Aula der Antoniusschule in Reimform. Landrat Dr. Olaf Gericke aus dem Kreishausbau stieg anschließend in die Bütt und „prahlte” mit der niedrigsten Kreisumlage seit der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements. Moderator Wolfgang Krogmeier hatte sodann am Rat nichts auszusetzen und hielt sich lieber mit externen Zuständigkeiten auf. Die Bahnhofsbaustelle in Neubeckum ohne Aufzug und Toilette wurde humoristisch abgemahnt. Und der Landrat solle sich doch die karnevalistische Zahl 11 für die Geltungsdauer des Sicherheitskonzepts zum Vorbild nehmen.

Wahrsagerinnen, das fehlende f und ein würziges Menü
Für die SPD ging Dr. Rudolf Grothues als Koch an den Start. Allerlei Wortakrobatik rund um die Ratsmitglieder und alkoholische Getränke brachte er gekonnt auf die Speisekarte. Schließlich solle das Essen nicht zu „burtzlaff” werden. Die Grünen hatten mit Angelika Grüttner-Lütke und Karin Burtzlaff 2 Wahrsagerinnen zu Gast. Sie berichteten vom Zukunftskongress 4.0 auf dem Blocksberg und schauten dabei in ihre Glaskugel. Darin waren der vom Landrat ausgerufene Shut-Down und der nationale Notstand zu erkennen. Andreas Kühnel erzählte das Märchen „Rote Socke und der Böse Wolf” frei nach den Gebrüdern Grimm. Vor allem seine Zugabe hatte es in sich: Das fehlende f auf dem Schild nach „Warendor” und die Kampagne der SPD raubten dem Märchenonkel den „Schla”.

Alexa versteht den Stöpsel nicht
Gregor Stöppel (FWG) holte sich mit Karin Burtzlaff eine Stimme aus dem Off, die als „Alexa” nicht immer so ganz verstand, was er, „Gregor Stöpsel” wollte. Doch als Alexa das Wort „Präsident” googlen sollte, wusste sie genau, dass es im französischen „président” heißt, und ein gut gereifter Käse mit intensivem Geruch diesen Namen trägt. Die FDP ließ getreu dem diesjährigen Karnevalsmotto „Rumskedi – ganz Beckum tanzt” die Tanzgruppe „Sternenglitzer” unter der Leitung von FDP-Mitglied Elisabeth Rudek auftanzen.

Minutenlangen Applaus bekam Prinz Ralf I., der den Beckumer Karneval als buntes, integratives und inklusives Fest lobte. Dickes Lob hatte er auch für seinen Hofmarschall Christian Meier alias „Feier-Meier”, den Elferrat und den gesamten Hofstaat übrig, bevor er nach dem Mittagessen gemeinsam mit dem Rat gen Marktplatz zog.

   

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