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- Siegerehrung und Urkundenverleihung im Verkehrsministerium -

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Beckum/Düsseldorf (pst). Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und trotzdem kommt das Gehen in der Verkehrsplanung aus verschiedensten Gründen oft zu kurz. In Beckum soll sich das jetzt ändern: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check hat die Stadt Beckum den Zuschlag erhalten. In Düsseldorf händigte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst der Allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters Barbara Urch-Sengen am vergangenen Freitag für die Stadt Beckum die Gewinner-Urkunde aus. „Ich freue mich, dass hier der Fußverkehr in unserer Stadt fachkundig in den Blick genommen wird. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind ein weiterer Schritt zu mehr klimaneutraler Mobilität“, so Barbara Urch-Sengen im Rahmen der Verleihung. Die Stadt Beckum plant, die Einwohnerinnen und Einwohner am Prozess zu beteiligen, insbesondere um die Belange älterer Menschen und von Menschen mit Behinderungen zu betrachten.

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Gemeinsamer Einsatz für Fußgängerinnen und Fußgänger

Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, in dem Beckum seit Oktober 2018 auch Mitglied ist. Wiebke Weltring, zuständig für Fußverkehrsberatung beim Zukunftsnetz Mobilität NRW, erläuterte das praktische Prinzip: „Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort haben Teilnehmer die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren.“

Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit die Verwaltung der Stadt Beckum darauf bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen kann. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land NRW gefördert.

Verkehrsminister Hendrik Wüst lobte die Pläne der Gewinnerkommunen.

„Mit Fußverkehrs-Checks können die Kommunen ihre Gehwege sicherer und attraktiver machen“, sagte Minister Hendrik Wüst bei der Urkundenverleihung. „Das erhöht die Aufenthalts- und Lebensqualität. Fußverkehr stärkt außerdem die Gesundheit und trägt zur Reduktion der lokalen Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei.“ 25 Kommunen hatten sich landesweit beworben, 10 bekamen den Zuschlag.

   

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