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Beckum (stw). Am 17. Oktober 2017 hat sich aus Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins Beckum e.V. ein „Initiativkreis zum Erhalt des historischen Friedhofs an der Stephanus-Kirche“ gebildet. Anlass war eine intensive Diskussion nach dem Vortrag der Archäologin Dr. Gabriele Isenberg am 15. September verbunden mit der Sorge um den Erhalt der seit über 1200 Jahren bestehenden Gräberfläche mit deutlich über 50.000 Bestattungen vor allem nördlich der Stephanus-Kirche (http://www.heimatverein-beckum.de/files/Heimatverein-Beckum/Presse/2017_09_17_Begraebniskultur%20seit%20dem%20Mittelalter%20A.pdf). 

hvb17 Kirchhof

Die derzeitige Planung sieht eine weiträumige Versiegelung der bestehenden naturnahen Grünflächen  (s. Foto, © Wolfgang Immig) mit „großformatigen Betonplatten“ auf frostsicherem Unterbau und entsprechender Entwässerung vor. Sie können sie einsehen unter: http://www.beckum.de/fileadmin/daten-stadt/a_news/pdf/17-06-27_1502_Marktplatz_Pr%C3%A4sentation.pdf (Anlage 11, Seite 19). Dies würde zumindest teilweise die unwiederbringliche Zerstörung eines immens wichtigen Kulturgutes bedeuten. In einer offiziellen Stellungnahme seitens der LWL-Archäologie aus Münster vom 21. Juli wird von einem „Bodendenkmal dessen Wert nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“ gesprochen und von tiefergehenden Eingriffen dringend abgeraten, da dies „Knochen in 5-stelliger Zahl zutage fördern“ würde.

Wenn auch Sie unsere Sorge teilen und unser Anliegen unterstützen möchten, dann sind Sie herzlich willkommen sich uns anzuschließen. Ein Informationsblatt verbunden mit dem Vorschlag einer alternativen Neugestaltung im Bereich der Clemens-August-Straße (inkl. Parkplatz vor dem Kolpinghaus) werden wir in den nächsten Tagen erstellen.

   

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